frauenspezifisch kompetent vertraulich kostenlos

Geben wir FrauenARMut

in ÖsterREICH keine Chance!


Online-Petition:

www.netzwerk-frauenberatung.at

www.facebook.com/noefrauenberatungsstellen

 

jung, weiblich, arm!

In Österreich gilt immer noch: Wer arme Eltern hat, hat schlechte Chancen auf eine gute Ausbildung. Das Einkommen der Eltern hat einen wesentlichen Einfluss auf die Schulwahl: Kinder aus Haushalten mit niedrigen Einkommen gehen nach der Volksschule mehr als doppelt so oft in die Hauptschule wie Kinder aus Familien mit hohen Einkommen. Eine schlechte Ausbildung führt in der Folge zu verminderten Chancen am Arbeitsmarkt und zu einem höheren Armutsrisiko. Wenn es um den Zusammenhang zwischen Bildungschancen und sozio-ökonomischem Status geht, steht Österreich im internationalen Kontext erwiesenermaßen schlecht da. (Vgl. OECD Studien wie die „PISA-Studie“ oder die „Thematic Review on Migrant Education“ oder „Equity and Education“). 

Quelle: armutskonferenz.at

 

Eine unzureichende Ausbildung ist ein wesentlicher Grund, die zu Armut führen kann.

Die Statistik spricht von Armut und sozialer Ausgrenzung, wenn geringes Einkommen auch mit Einschränkungen in zentralen Lebensbereichen verbunden ist.

In Österreich haben 300.000 Menschen nicht mehr als € 600,-- zur Verfügung. Einschränkung in zentralen Lebensbereichen heißt: Die Betroffenen können abgetragene Kleidung nicht ersetzen, die Wohnung nicht angemessen warm halten, geschweige denn unerwartete Ausgaben tätigen. Außerdem sind arme Menschen häufiger krank und leben oft in überbelegten, feuchten, schimmligen Wohnungen, weil beispielsweise das Geld für eine Wohnraumsanierung fehlt. Frauen sind dabei stärker als Männer betroffen. Ein Viertel der Armutsbetroffenen sind Kinder. Ihre Eltern sind zugewandert, erwerbslos, alleinerziehend oder haben Jobs, von denen sie nicht leben können. Trotzdem wollen gerade junge Menschen ein vermeintlich gutes Leben führen und geraten durch den allgegenwärtigen Konsum in die Schuldenfalle.

Sogenannte Luxusgüter wie Mode, elektronische Geräte, Autos etc. können nur mittels Kredite finanziert werden. Geraten junge Menschen in diese Situation helfen meistens der Einsatz der Schuldnerberatungsstelle und der Privatkonkurs.

 

Junge Frauen und Mädchen die aus sogenannten armen Familien stammen schaffen es daher auf Grund von unzureichender Ausbildung, Schulabbrüchen und/oder frühen Schwangerschaften nicht aus der Armutsspirale auszusteigen. Sie erhalten daher auch keinerlei Unterstützung durch ihre Herkunftsfamilie und stehen oftmals sehr früh auf eigenen Beinen. Auch ein Arbeitsplatz schützt nicht vor Armut, da gerade Frauen oftmals kein existenzsicherndes Einkommen erhalten. Werden aus jungen Mädchen Müttern kommen noch die Anforderungen der Vereinbarkeitsleistung von Beruf und Kind dazu. Kinderbetreuungsplätze sind immer noch nicht ausreichend vorhanden. Viele junge Frauen entscheiden sich für das Kinderbetreuungsgeld für ein Jahr mit einem monatlichen Betrag von ca. € 1.000,-- und stehen dann sehr bald vor dieser schwierigen Situation. Der Antrag auf Mindestsicherung setzt ein Anmeldung beim AMS voraus und diese eine gelöste Kinderbetreuungssituation, die oftmals nicht in der Realität vorhanden ist. Unterstützung von Familienmitgliedern ist auch hier oftmals nicht vorhanden und somit verfestigt sich die Armut der jungen Frau und mit ihr auch die des Kindes und die Spirale beginnt sich neu zu drehen. Arme Kinder von heute sind die von Armut betroffenen Menschen von morgen.

Die Frauen- und Mädchenberatungsstellen bieten kostenlos, anonym und vertraulich Beratung und Unterstützung zu folgenden Themen an:

Schwangerschaft

Berufsorientierung und Berufswahl

Wiedereinstieg nach der Familienphase

Juristische und finanzielle Fragen

 

Wir fordern daher mit der Petition „Geben wir FrauenARMut in ÖsterREICH keine Chance“ in diesem Bereich:

Erhöhung der Gehälter in Branchen, in den vorwiegend Frauen beschäftigt sind

Ausbau der Väterkarenz

Ausbau der Kinderbetreuungs- und bildungseinrichtungen (Kindergärten, Horte, Schulen) und deren Öffnungszeiten

 

Unser Ziel ist es, einmal nicht mehr über Frauenarmut in Österreich sprechen zu müssen – da es sie dann schlicht und ergreifend nicht mehr gibt. Dabei brauchen wir jede Unterstützung – so auch Ihre! Berichten Sie über Missstände und machen Sie damit Sensibilisierung und Aufmerksamkeit für das Thema möglich! Verbreiten Sie unsere Petition und helfen Sie uns dabei, FrauenARMut in ÖsterREICH (zur) Geschichte werden zu lassen!

https://secure.avaaz.org/de/petition/Oesterreichische_Bundesregierung_und_die_Landesregierungen_Geben_wir_FrauenARMut_in_OesterREICH_keine_Chance/?nizVohb

In den nächsten Wochen und Monaten werden wir sie umfangreich über die vielseitigen Knackpunkte und Armutsfallen informieren, die in ÖsterREICH für FrauenARMut verantwortlich sind.

Für Interviewanfragen, weitere Informationen und Bildmaterial stehen wir Ihnen jederzeit zur Verfügung!

Lilith Frauenzimmer Krems

Hafnerplatz 12 • 3500 Krems

02732/85 55                                                                            

lilith.krems@nospamaon.at

www.lilith-frauenberatung-krems.at

 

 

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